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Lenkungskreis wählt drei weitere Projekte aus – Bereits 84% der Mittel sind durch Beschlüsse gebunden

13.11.2018


Bei der Lenkungskreissitzung am 8. November 2018 wurden gleich drei Projekte vom Projektauswahlgremium als förderwürdig eingestuft. Jedes dieser Projekte konnte aufgrund seines zur Region passenden Inhaltes überzeugen und wurde somit vom Lenkungskreis als förderwürdig befunden. Nun können die Projektträger mit Rückenwind die entsprechenden Anträge vorbereiten, welche schlussendlich bei der Bezirksregierung Köln vorgelegt werden sollen. Die Bezirksregierung wird dann über die Förderfähigkeit der vielen großartigen Projektideen aus der „Zülpicher Börde“ entscheiden und hoffentlich zahlreiche weitere Bewilligungsbescheide im kommenden Jahr ausstellen.

Das Projekt „Transnationales Kooperationsprojekt mit der LAG Sauwald Pramtal“ ist ein Exkursionsformat zur Generierung von Synergieeffekten, Förderung innovativer Entwicklungsansätze und Initiierung einer Partnerschaft zweier ländlicher Regionen mit vergleichbaren Ausgangs- und Problemlagen. Bei dem Projekt handelt es sich um das erste länderübergreifende LEADER-Projekt der noch jungen LAG.

Das Projekt Bienen für die Börde bietet eine regionale Anlauf- und Bildungsstelle für das Thema Bienen in der Börde. Im Rahmen dessen wird die Biene, als drittwichtigstes Nutztier Deutschlands, thematisiert und die Zusammenhänge zwischen Klima-Pflanzenwachstum-Insektenbestäubung werden fokussiert. Auch soll dem aktuellen Thema des Insektensterben nachhaltig durch entsprechende Bildungsangebote entgegengewirkt werden. Die neu zu errichtende Infrastruktur im Umweltzentrum Erftstadt soll allen Imkern in der Börde die Möglichkeit geben Ihren Hönig gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu schleudern.

Das Projekt „Lebendige Börde“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstseins für die landschaftliche Eigentümlichkeit der Zülpicher Börde und ihre Funktion als wichtiger Lebensraum für zahlreiche typische Tiere und Pflanzen der Agrarlandschaft in der lokalen, aber auch der überregionalen Bevölkerung zu stärken, bzw. zu schaffen. Es setzt auf die Kooperation der verschiedenen Partner (Verwaltung, Verbände, Biostationen, Vereine, Landwirte). Mit der Förderung des Wissens über typische Arten der Bördelandschaft in der breiten Bevölkerung, unter besonderer Berücksichtigung von Jugendlichen und Kindern, soll die Identifizierung der Menschen in der Region mit ihrem Wohnumfeld, der Zülpicher Börde verbessert werden.

Unser Regionalmanager Peter Wackers zeigte sich höchst erfreut über die positiven Beschlüsse und teilte mit, dass man auf einem guten Weg ist und bereits über 84% der LEADER-Mittel der Region durch entsprechende Beschlüsse gebunden sind. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind darüber hinaus bereits 30% der gesamten Projektmittel in bewilligten Projekten gebunden.