Die Kleinprojekte-Förderung in der Zülpicher Börde geht in die sechste Runde!
10.07.2026

Diesjährige Kleinprojektträger_innen in der LEADER-Region Zülpicher Börde gemeinsam mit der Vorsitzenden der LAG Zülpicher Börde e.V., Carla Neisse Hommelsheim, sowie dem Regionalmanager Sebastian Duif (Quelle: LAG Zülpicher Börde e.V.).
Zum sechsten Mal in Folge ist das Kleinprojekte-Förderprogramm, auch als Regionalbudget bekannt, in der LEADER-Region Zülpicher Börde gestartet und auch in diesem Jahr können insgesamt 21 Kleinprojekte, welche die Gesamtkosten von max. 20.000 Euro nicht überschreiten, umgesetzt werden. Der Fördersatz liegt dabei bei 80%, die übrigen 20% sind von den Projektträger_innen selbst aufzubringen. Das dafür verfügbare Gesamtbudget von 200.000 Euro in der Zülpicher Börde wurde wie auch in den letzten Jahren voll ausgeschöpft. 180.000 Euro stellen dabei der Bund und das Land NRW im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ zur Verfügung. Die übrigen 20.000 Euro werden gleichermaßen von den drei in der Region beteiligten Kreisen (Euskirchen, Düren, Rhein-Erft) getragen. Mit diesem Geld können im Kreis Euskirchen in diesem Jahr 7 Kleinprojekte (2 in Weilerswist, 5 in Zülpich), im Kreis Düren 5 Kleinprojekte (5 in Vettweiß) und im Rhein-Erft-Kreis 9 Kleinprojekte (6 in Erftstadt, 3 in Kerpen) realisiert werden.
Im Kreis Euskirchen erhalten die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Vernich Gegr. 1867 e.V., die Sportfreunde Derkum-Hausweiler-Ottenheim 1951/79 e. V., die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Mülheim-Wichterich e. V. Neugründung 1926, der Turnerbund-Spielvereinigung Füssenich-Geich (T.B.-S.V.) 1895 e.V. sowie der KG Rot-Weiß Enzen 1958 e. V. eine Förderung mit einer Gesamtsumme von mehr als 62.000,00 Euro.
Im Kreis Düren erhalten die St. Michael-Schützenbruderschaft Kelz e.V., der Förderkreis St. Amandus Müddersheim e.V., die St. Jakobus-Schützenbruderschaft Jakobwüllesheim e.V., die Fidele Jonge Kelz 1961 e.V. sowie die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Froitzheim – Frangenheim e.V. von 1720 eine Förderung mit einer Gesamtsumme von mehr als 53.000,00 Euro.
Im Rhein-Eft-Kreis erhalten die St. Johannes-Schützenbruderschaft 1925 Ahrem e.V., der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Löschzug Manheim e.V., die Dorfgemeinschaft Feuerwehr Borr e.V., Turnverein “Viktoria” Blatzheim 1920 e.V., der SC Schwarz-Weiß Friesheim e.V., die Karnevalsgesellschaft Knollebuure Niederbolheim-Blatzheim 1982 e.V., das Umweltnetzwerk Erftstadt e.V., der Kirchengemeindeverband Erftstadt-Börde sowie die St. Hubertus Schützenbruderschaft Friesheim e.V eine Förderung mit einer Gesamtsumme von fast 84.000,00 Euro.
Zum offiziellen „Startschuss“ für die Umsetzung dieser Kleinprojekte kamen am 17. Juni rund 40 Vertreter_innen aus 19 der 21 verschiedenen Vereine und Institutionen in das Dorfgemeinschaftshaus Borr zusammen, um sich selbst, ihre Vereine und insbesondere ihre vielseitigen Kleinprojekte vorzustellen – denn auch in diesem Jahr decken diese ein breites Spektrum an Ideen ab. „Ich bin froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele großartige Projektideen fördern können. Das Regionalbudget ist hervorragend um niedrigschwellig Dorfgemeinschaften, Vereine und andere Institutionen nachhaltig zu unterstützen und so einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region zu schaffen“, so Carla Neisse-Hommelsheim, Vorsitzende der LAG Zülpicher Börde. Dieses Jahr ist von Basketballkörben über Veranstaltungsbühnen, die als Tische genutzt werden können, hin zu energetischen und barrierefreien Modernisierungsmaßnahmen alles dabei.
Dass sich das Regionalbudget in den letzten Jahren als wichtiges Förderinstrument für das gemeinschaftliche Miteinander und die Weiterentwicklung von Ortschaften im ländlichen Raum bewährt hat, zeigen die 40 konkreten Anfragen mit einer Gesamtsumme von 368.636,08 Euro, die das Regionalmanagement in diesem Jahr erreicht haben. Durch die diesjährige Umsetzung des Regionalbudgets knackt die LEADER-Region Zülpicher Börde die 1 Mio. Euro Marke an Fördergeldern, die durch das zusätzliche Förderprogramm in den letzten 5 Jahren in die Region geflossen sind, wie Regionalmanager Sebastian Duif betonte.






