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Hoher Besuch beim Lenkungskreis und grünes Licht für vier weitere Projekte

10.07.2019


Gleich vier Projektideen aus der Zülpicher Börde konnten am gestrigen Dienstag (09.07.2019) die Mitglieder des Lenkungskreises von sich überzeugen: „Heimat(-Verein) – Zukunft gestalten“, „Es war einmal…in der Zülpicher Börde“, „Geno Zülpicher Börde“ und „HEART – Orte der Stille und Barmherzigkeit“. Jedes dieser Projekte wurde vom Projektauswahlgremium als förderwürdig eingestuft. Nun können die Projektträger die entsprechenden Anträge vorbereiten, welche schlussendlich der Bezirksregierung in Köln vorgelegt werden sollen.

 

Das Projekt „Heimat(-Verein) – Zukunft gestalten“ wird die ehrenamtliche Vereinsarbeit als eine wesentliche Grundlage für das Leben im ländlichen Raum und ihrer wichtigen Funktion für die Dorf-/Ortsgemeinschaft stärken. Durch das Projekt und seinen beiden Workshopreihen werden zwei neue Bildungsangebote in der Zülpicher Börde geschaffen.

 

Das Projekt „Es war einmal…in der Zülpicher Börde“ hat sich zum Ziel gesetzt fachlich und unterhaltsam Wissen zum Thema Römer und Mittelalter an alle Altersgruppen zu vermitteln. Durch römische und mittelalterliche Reenactement-Gruppen soll die regionale Geschichte der Zülpicher Börde den Besucherinnen und Besuchern in den Jahren 2020 und 2022 nähergebracht werden. Über ein Wochenende werden die Gruppen ein Lager am Zülpicher Wallgraben aufbauen und den römischen, bzw. mittelalterlichen Alltag aufzeigen.

 

Das Projekt „Geno Zülpicher Börde“ wird zukünftig in den Kommunen Erftstadt, Zülpich und Weilerswist zwischen Hilfesuchendem und Helfer/in (Hilfe-Helfer Plattform) vermitteln. Die generationsübergreifende Selbsthilfe-Gemeinschaft sorgt füreinander mit Arbeiten, die sie selbst verrichten können. Was früher im 3-Generationen-Haushalt selbstverständlich war, wird über die neu entstehende 3-Generationen-Region weitergeführt und untereinander organisiert.

 

Das Projekt „HEART – Orte der Stille und Barmherzigkeit“ wird einen Ort der Geborgenheit, Stille und Begegnung im Seepark Zülpich schaffen, an dem auch das Erleben der Natur eine besondere Rolle spielt. Es wird ein neues Kulturgut und somit auch touristisches Angebot eingeführt, das für alle Altersgruppen offen ist. Die regionale Wirkung soll mittels vier weiterer kleinerer Objekte in den vier anderen Kommunen der Zülpicher Börde, welche auf den großen Platz im Seepark Zülpich hinweisen, gesteigert werden.

 

Frank Bartelt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigte sich höchst erfreut über die erfolgreiche Arbeit der LAG Zülpicher Börde und informierte das Gremium über die Zukunft des LEADER-Programms. Auch Guido Forst, Dezernent der Bezirksregierung Köln und Aylin Ulbrich vom Umweltministerium NRW (MULNV) waren aufgrund des Sitzungsverlaufs und der vorgetragenen Initiativen positiv gestimmt. So kann die LAG Zülpicher Börde sich auch weiterhin auf vielschichtige und spannende Projekte in den kommenden Jahren freuen.