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Sachstand und Zukunftsperspektiven der LEADER-Förderung in NRW

10.02.2020


Zur gemeinsamen Besprechung von Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Aktionsgruppen und der im Bereich LEADER tätigen Verwaltungsstellen und Organisationen machten sich der Geschäftsführer der LAG Zülpicher Börde, Peter Wackers und die 1. Vorsitzende, Carla Neisse-Hommelsheim auf den Weg nach Düsseldorf zum Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Bei den Berichten aus den verschiedenen LEADER Regionen, stach die LAG Zülpicher Börde dank ihres Erfolges in der gut funktionierenden Mittelbindung positiv heraus. Damit zählt die LEADER-Region Zülpicher Börde zu den produktivsten Regionen NRW’s. Während andere, nicht ganz so erfolgreiche Regionen, mit Sanktionen rechnen müssen, kann die LAG Zülpicher Börde auf zusätzliche Mittel zur Förderung, als Belohnung für die erfolgreiche Arbeit hoffen. Neben den Berichten aus den Regionen, wurde auch die Zukunft des Förderprogrammes thematisiert. Momentan ist die EU in einem Findungsprozess, weswegen viele Dinge noch unklar sind. Aber eins steht fest: LEADER geht weiter. Als Start der neuen Förderperiode wird mit dem 01.01.2023 gerechnet. Damit würde frühestens 2022 ein neues Wettbewerbsverfahren für die Regionen starten.
Peter Wackers konnte anschließend von der erfolgreichen Vorstellung der LAG Zülpicher Börde auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin berichten. Die Umweltministerin Ursula Heinen-Esser war sichtlich vom vorgestellten Projekt „Bördefeuer“, welches als Modellprojekt gilt, angetan. Die Vorstellung der Projekte auf Plattformen wie der Internationalen Grünen Woche seien nach Wackers „hervorragend, um der Politik zu zeigen, was LEADER kann“. Eine solche Veranstaltung bietet die Gelegenheit mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Somit können sich die Beteiligten über die Projekte austauschen. Die damit einhergehende Netzwerkbildung ist eine „wichtige Säule unserer Arbeit, sie ermöglicht eine vereinfachte Kommunikation und Organisation“, so Wackers. Zusätzlich bieten solche Veranstaltungen den Projektträgern, welche sich vielmals ehrenamtlich engagieren, die Möglichkeit Anerkennung und Wertschätzung zu erleben. So kann die LAG Zülpicher Börde voller Zuversicht in die die Zukunft schauen und bereits frühzeitig die Weichen für die kommende Förderperiode stellen.

 

Carla Neisse-Hommelsheim (1. Vorsitzende LAG Zülpicher Börde) und Peter Wackers (Regionalmanager, Geschäftsführer LAG Zülpicher Börde) freuen sich sichtlich über den erzielten Erfolg der LAG Zülpicher Börde und blicken voller Zuversicht auf die Zukunft der Region.